Streikradar

Streikradar.de – ein aktueller Streikkalender für Urlaubs- und Geschäftsreisende

Pilotenstreik, Bahnstreik, Fluglotsenstreik, Flugbegleiterstreik, Streik der Bus- und Taxifahrer, Streik des Bodenpersonals, Streik der Flughafenfeuerwehr, Lokführerstreik 

Arbeitskampf in Europa ist Alltag – gestreikt wird jeden Tag. Streikmassnahmen im Reiseverkehr bedeuten verpasste Termine, geplatzte Urlaubsreisen, Ärger, Stress und finanziellen Verlust. Leidtragende sind die Reisenden, auf ihrem Rücken und zu ihren Lasten wird der Arbeitskampf ausgetragen. Streikradar.de stellt Ihnen tagesaktuelle Informationen, Links, Downloads als Hilfestellung zur Verfügung. Ein Service des Gechäftsreisespezialisten ITO-Reise GmbH in Passau.

Hier finden Sie immer die aktuellen Streikinfos für den Reiseverkehr. Weiterhin will Streikradar.de Sie über Ihre Rechte informieren und Alternativen aufzeigen.

Die letzten Meldungen:

21.01.2019 Italien landesweiter Streik

2019-01-20 00:03:44 d-ambros

Reisende in Italien müssen sich am 21.01.2019 auf Einschränkungen einstellen. Es findet ein landesweiter Streik im Transportwesen statt. Bus-, Zug-, U-Bahn- und Reisebusverbindungen sind von 10 Uhr bis 14 Uhr unterbrochen.

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15.01.2019 Streiks auch in Hannover / Bremen / Leipzig-Halle / Hamburg

2019-01-13 20:02:59 d-ambros

Die Tarifauseinandersetzung weitet sich aus. Neben Frankfurt werden am 15.01.2019 auch andere Flughäfen bestreikt. Lufthansa meldet, dass auch an den Flughäfen Hannover / Bremen / Leipzig-Halle und Hamburg zu Streiks des Sicherheitspersonals kommen wird.

Es handelt sich um ganztätige Streiks, die in der Nacht von Montag auf Dienstag beginnen. Passagiere müssen mit erheblichen Beeinträchtigungen, Verzögerungen und Ausfällen rechnen. Lufthansa hat bereits erste Flüge gestrichen.

Passagiere sollten ihren Flugstatus prüfen. Reisende mit Meilen- und Statuskarten sollten ihre Profile pflegen: korrekte Emailadresse, korrekte Mobiltelnr.

 

Links und Hilfe zum Thema:

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15.01.2019 Sicherheitspersonal streikt am Frankfurter Flughafen

2019-01-12 20:00:33 d-ambros

Am Dienstag, 15.01.2019 hat die Gewerkschaft verdi  Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen zu einem Streik von 02.00 h bis 20.00 h aufgerufen. Es wird damit gerechnet, daß der Flugvekehr erheblich behindert wird und nur eingeschränkt durchgeführt werden kann.

Fluggäste, deren Reise in Frankfurt beginnt können nicht abgefertigt werden. Der Frankfurter Flughafen bittet die Passagiere, am 15.01.2019 nicht zum Flughafen zu kommen, da Sie wegen der fehlenden Kontrollen ausserhalb des Transitbereichs keine Möglichkeit haben, einen Flug zu erreichen!!

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Passagiere, die in Frankfurt lediglich umsteigen, können weitestgehend auf Beförderung hoffen, sofern Sie den Transitbereich nicht verlassen und sich somit keiner weiteren Sicherheitskontrolle mehr unterziehen müssen. Allerdings ist auch hier mit Behinderungen und Verzägerungen zu rechnen. Die Auswirkungen von Flugstreichungen in Frankfurt auf andere Flughäfen sind noch nicht absehbar.

Umbuchungen / Erstattungen

  • Online-Kunden wenden sich bitte direkt an ihre Airline
  • Kunden von Reisebüros können direkt ihre Buchungsstelle kontaktieren

Lufthansa:

Auch Lufthansa weist Ihre Fluggäste darauf hin, am Dienstag nicht zum Flughafen Frankfurt zu kommen!! Lufthansa wird am Sonntag, 13.01.2019 kommunizieren, welche Flüge gestrichen werden müssen.

wenn Lufthansa-Flug gestrichen:

  • Kunden haben Anspruch auf Ticketerstattung oder eine kostenlose Umbuchung
  • Passagiere von Inlandsflügen können ihr Ticket in eine Fahrkarte der Deutschen Bahn umtauschen

wenn Lufthansa-Flug n i c h t gestrichen:

  • Hier bietet die Airline eine kostenlose Umbuchung an, aber keine Ticketerstattung !!

Keine Kompensationszahlungen für Ausfälle. Dieser Streik liegt nicht im Einflussbereich der Airlines. Fluggesellschaften müssen in diesem Fall für erspätete Beförderung eine Ausgleichszahlung nach der EU-Fluggastverordnung leisten.

 

Links und Hilfe zum Thema:

 

Um was geht es?

€ 20,00 Stundenlohn für ca 23.000 Beschäftigte im Sicherheitsbereich, das ist die Forderung. Natürlich lehnt die Arbeitgeberseite zunächst ab, da dies in Einzelfällen eine Erhöhung von bis zu 44 % bedeuten würde. Auf dem Tisch liegt ein Angebot der Arbeitgeber von 6,4 %. Ver.di beharrt auf dem einheitlichen Stundenlohn und legt erst mal am 15.01.2019 den Flugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahm.

 

Wer sitzt am Verhandlungstisch?

Sieben private Unternehmen sind für die Sicherheit an 13 deuschen Flughäfen verantwortlich. Sie haben sich im Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen organisiert. Die Arbeitnehmerseite vertritt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Insgesamt geht es um die Interessen von 23.000 Beschäftigten.

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