Frankreich – kein Ende der Streiks

update: 10.12.2019

Frankreich kommt nicht zur Ruhe, nach dem Generalstreik vergangene Woche geht es weiter. Nach wie vor geht es gegen die geplante Rentenreform von Präsident Macron.

Reisende müssen weiterhin mit Beeinträchtigungen und Ausfällen rechnen. Die Fluglotsen streiken seit gestern, der Ausstand soll bis morgen 06.00 h dauern. Die Fluggesellschaften wurden von den Behörden aufgefordert, ihre Flugprogramme für die Airports Paris-Charles de Gaulle und -Orly, Lyon, Marseille, Toulouse und Bordeaux zu reduzieren.

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Auf grund von Ausfällen bei der Bahn kam es gestern zum Verkehrschaos in Paris.

05.12.2019 Generalstreik Frankreich

Mansche sprechen schon vom „schwarzen Donnerstag“. Frankreich rüstet sich für einen Generalstreik. Aller Räder sollen stillstehen, wenn es gegen die geplante Rentenreform von Präsident Macron geht.

Am 05.12.2019 werden viele Berufsgruppen nicht zur Arbeit erscheinen. Busse und Bahnen werden nicht zur Verfügung stehen. Ca 90 % der TGV-Züge werden ausfallen.

Besonders betroffen wird die Hauptstadt Paris sein. 11 der 16 U-Bahnlinien werden nicht verkehren. Etliche Metrostationen bleiben geschlossen und zwei Drittel aller Busse werden ausfallen. Es ist möglich, daß der Zutritt zu Sehenswürdigkeiten und Museen nicht möglich ist.

Der Streik ist „unbegrenzt“ angesetzt, deshalb müssen Reisende auch an den Folgetagen mit Einschränkungen rechnen. So werden u.a. die fluglotsen bis zum 07.12.2019 streiken.

Flugreisende müssen mit Annullierungen rechnen. Lufthansa informiert bereits über Beeinträchtigungen und Flugplananpassungen in der Zeit 05.12. – 07.12.2019.

An französichen Flughäfen will das Bodenpersonal die Arbeit niederlegen.

Der Bahnverkehr ist bereits sei Mittwoch Abgend massiv behindert. ICE-und TGV-Züge werden teilweise durch Intercityzüge ersetzt.

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Auf Anweisung der Polizei dürfen Läden und Restaurants entlang der Demo-Route nicht öffnen. Es wird mit Ausschreitungen gerechnet. Erwartet werden die massivsten Proteste seit der Bewegung der „Gelbwesten“.

Der ADAC weist darauf hin, dass sich auch Banken, Post, Tankstellen, Werkstätten, Abschleppdienste am Streik beteiligen können

Links und Hilfe zum Thema:

Lufthansa-Streik 07.11. und 08.11.2019

Die Gewerkschaft UFO hat bei der Lufthansa-Kernmarke einen Streik am 07.11. und 08.11.2019 des Kabinenpersonals angekündigt. Der Ausstand soll 48 Stunden dauern.

Lufthansa prüft noch rechtliche Schritte um den Streik abzuwenden, bereitet sich aber mit einem Notflugplan auf diesen Arbeitskampf vor.

Passagiere sollten unbedingt aktuelle Kontaktdaten wie Mobilrufnr und Emailadresse in der Buchung oder im Miles & More-Profil hinterlegen um aktuelle Nachrichten zu empfangen.

Links und Hilfe zum Thema:

Umbuchungen:

Um Planungssicherheit zu gewährleisten lässt bietet Lufthansa bereits jetzt Umbuchungen an. Passagiere mit einem rein innderdeutschen Ticket können ihr Ticket auf eine Fahrkarte der Deutschen Bahn umtauschen.

25.10.2019 Generalstreik in Italien

Am Freitag, 25.10.2019 soll ein Generalstreik das öffentliche Leben lahm legen.

Da sich die Fluglotsen an dem Ausstand beteiligen wollen, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Auch das fliegende Personal von Alitalia sowie die Abfertigungsmitarbeiter an den Mailänder Flughäfen Linate und Malpensa wollen die Arbeit niederlegen.

Die Bahnen wollen bereits am Freitag um 21.00 h mit einem 24-stündigen Streik beginnen.  

Autoreisende müssen damit rechnen, dass die Mautstellen an den Autobahnen bestreikt werden. Sind die Schranken offen, ist die Fahrt dennoch nicht gebührenfrei. Die Fahrzeuge werden elektronisch erfasst und mit und mit Nachforderungen ist zu rechnen. Auch die Seehäfen werden bestreikt, Reisende müssen mit Verzögerungen und Ausfällen im Fährverkehr rechnen

20.10.2019: UFO bestreikt jetzt LH-Konzerntöchter

update 21.10.2019:

Die Strategie der Lufthansa, alle Flüge durchzuführen ist nicht aufgegangen. Ca 100 Flüge sind am Sonntag, 20.10.2019 ausgefallen.

Die Gewerkschaft UFO hat die Flugbegleiter zur Urabstimmung mit Frist bis 01.11.2019 aufgerufen. Danach könnte es zu längerfristigen Arbteisniederlegungen der Kabinencrews kommen.

update 20.10.2020:

der Streik bei den Konzerntöchtern wurde verlängert bis 24.00 h

Die Flugbegleiterhewerkschaft UFO ändert die Strategie. Der Streik bei Lufthansa am Sonntag, 20.10.2019 ist abgesagt, nachdem der Kranich eine Zusage von 2 % Erhöhung der Gehälter zugesagt hat.

Nun sind aber die Konzerntöchter an der Reihe. UFO hat die Flugbegleiter folgender Gesellschaften zum Streik aufgerufen:

Sonntag 20.10.2019 alle Abflüge an Deutschland von 05.00 h bis 11.00 h

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Wenn die Technik streikt

16.10.2019: SWISS muss kurzfristig 29 Maschinen aus der Bomardier-Flotte wegen Triebwerksproblemen zur Überprüfung aus dem Verkehr ziehen. Heute fallen ca 30 Flüge aus. Betroffen sind u.a. Hannover, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg.

20.10.2019 Streik bei Lufthansa abgesagt aber …

update 18.10.2010

UFO und Lufthansa finden Eingung. Aber nun sind am Sonntag die Konzerntöcher Germanwing/EUROWINGS/ Lufthansa Cityline und Sunexpress dran.

Meldung vom 14.10.2019

Die Gewerkschaft UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) hat für Sonntag, 20.10.2019 einen befristeten Warnstreik an den Standorten München und Frankfurt angekündigt. Der Ausstand soll von 06.00 h bis 11.00 h dauern.

Das Ziel von Lufthansa ist, den gesamten Flugplan ohne Änderungen und Ausfälle abzuwickeln. LH betrachtet den geplanten Streik als rechtswidrig, verweist auf eine ungeklärte Vertretungsbefugnis des UFO-Vorstands und kündigt Rechtsmittel an.

Passagiere sollten:

  • eine aktuelle Mobilfunknr in die Buchung eintragen,
  • eine aktuelle Emailadresse in die Buchung eintragen,
  • die Kontaktdaten im Miles & More Profil aktualisieren
  • Samstag Abend und Sonntag den Flugstatus prüfen

Harte Linie:

Da Lufthansa die rechtliche Vertretungsbefugnis von UFO anzweifelt und somit den Streik als rechtswidrig betrachtet, droht sie Mitarbeitern, die sich am Streik trotz Diensteinteilung Konsequenzen wie Gehaltskürzungen, Schadensersatzforderungen und „rechtliche Schritte gegen jeden einzelnen“ an.

Was steht noch an:

UFO wird testen, ob Lufthansa gegen Streik (erfolgreich) vorgeht. Wäre die Vertretungsbefugnis zu Gunsten von UFO geklärt, kommt sicherlich die Urabstimmung. Auch bei den anderen Konzernairlines wie EUROWINGS, GERMANWINGS, Cityline oder Sun Express sind die Tarifverträge noch zu regeln.