19.12.2017 Streiks in Belgien

Mehrere Gewerkschaften haben für heute, 19.12.2017 in Belgien zum Streik aufgerufen. Sowohl Bahn- wie auch Flugreisende müssen mit Einschränkungen und Behinderungen des Reiseverkehrs rechnen. Arbeitnehmer in verschiedenen Sektoren des Transportgewerbes wurden aufgerufen die Arbeit niederzulegen.

Zur Pressemeldung

RYANAIR Piloten – keine Streiks in Deutschland bis 20.12.2017

Kurz vor dem Weihnachtsfest konnte RYANAIR noch einen Pilotenstreik abwenden. In mehreren europäischen Ländern haben sich die Piloten organisiert um RYANAIR zu zwingen, endlich Gewerkschaften zuzulassen. RYANAIR konnte sich Jahrzehnte dagegegen erfolgreich wehren.

In Irland, Großbritannien, Italien, Portugal und Deutschland hat sich massiver Wiederstand formiert und RYANAIR musste um die Weihnachtsflüge bangen. Jetzt haben die Gewer

Die Airline musste im laufenden Winter bereits tausende Flüge streichen und begründete dies mit einem Fehler in der Einsatzplanung. Hinter vorgehaltener Hand heisst es jedoch, RYANAIR habe in den vergangenen Monaten Piloten in großer Zahl an Wettbewerber verloren. 

Wenn der „Weihnachtsfriede“ beendet ist, kann man wohl davon ausgehen, dass der Billigflieger ein hartes Verhandlungsjahr 2018 vor sicht hat.

In Deutschland werden Vertreter der Vereinigung Cockpit am Mittwoch erste Gespräche mit RYANAIR führen. Die Gewerkschaften wollen auf Tempo drücken, RYANAIR hatte einen „Weihnachtsfrieden“ zur Vorbedingung der Gespräche gemacht.

12.12.2017 Paris Streik bei den Airport Zubringerbahnen

Am 12.12. und 13.12.2017 müssen Flugreisende nach Paris mit Einschränkungen bei der Bodenbeförderung zur Innenstadt rechnen. Der Ausstand soll am 12. Dezember um 4 Uhr beginnen und bis 13. Dezember, 7 Uhr, dauern.

Mehrere Gewerkschaften haben die Mitarbeiter der für den öffentlichen Nahverkehr zuständigen staatlichen Gesellschaft RATP zum Streik aufgerufen. Betroffen sind die Linien RER A und RER B. Letztere verbindet die City mit den beiden Airports.  Reisende sollten frühzeitig alternative Möglichkeiten für die Anreise zu den Flughäfen ins Auge fassen.

Katalonien – Reisehinweis Auswärtiges Amt

Am 21.12.2017 sind in Katalonien Neuwahlen angesetzt. Die Situation in Barcelona und anderen Teilen Kataloniens hat sich zwar beruhigt, dennoch kann es im Vorfeld der Wahlen zu Demonstrationen und Streiks kommen, in deren Folge auch Verkehrsbehinderungen entstehen können.

In einem Reisehinweis empfiehlt das Auswärtige Amt Reisenden, die lokalen Medien zu verfolgen, größere Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

 

Die Streikhitparade

Wo brauchen Reisende die besten Nerven und wo können Sie fest auf Ihre gebuchten Leistungen setzen? Wo kämpfen die Arbeitnehmer vehement um Rechte und Bezüge und wo spielt das alles keine Rolle?

Businesstraveller.de hat recherchiert und die wichtigsten Reiseländer verglichen.

Hier geht`s zur Streikhitparade

Generalstreik Frankreich am 16.11.2018

Reisende in Frankreich müssen am 16.11.2017 mit Ausfällen und Verspätungen sowohl im Flug- wie auch im Bahnverkehr rechnen. Frankreich bereitet sich wieder auf nervenaufreibende Tage vor. Grund dafür ist wie schon bisher die Arbeitsmarktreform von Präsident Macron.

Die Mitarbeiter der staatlichen Bahngesellschaft SNCF wurden von der Gewerkschaft Sud Rail zum Streik aufgerufen. Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr sind vorprogrammiert.

Die Gewerkschaft CGT wird sich mit den Mitarbeitern der Air France am Streikbeteiligen. Weiterhin sind die Fluglotsen mit von der Partie. Laut Eurocontrol soll der Ausstand bereits am 15. November um 19 Uhr beginnen und bis 17. November, 6 Uhr, dauern.

Offen ist noch, ob sich spontan andere Berufsgruppen (Taxi / Bus) am Streik beteiligen. In den vergangenen Wochen wurde das öffentliche Leben in Frankreich immer wieder lahmgelegt.

Links und Hilfe zum Thema:

 

Die Zeit nach airberlin ist angebrochen

Die Zeit nach airberlin ist angebrochen. Eine wohl fehlende oder falsche Strategie hat die Traditionsfluglinie in die Insolvenz geführt. Ein wenig Inlandsverkehr für Geschäftsreisende, ein wenig Urlaubsverkehr Richtung Mittelmeer und ein paar Interkontinentalstrecken wurden bedient. Von allem etwas aber nichts genaues.

Am Freitag, 27.10.2017 ist der letzte Flug – operated by airberlin – in Berlin Tegel gelandet. Nun ist die Airline Geschichte.

Die Gesetze des Marktes sind gnadenlos. Billige Tickets, Sonderangebote, Top-Bonus-Meilen haben die Passagiere gerne angenommen, aber nun zahlen sie auch die Zeche.

Flugpreise für Tickets im innerdeutschen Verkehr haben astronomische Höhen erreicht. Es fehlt an Flugzeugen und an Wettbewerb. Die Kapazitäten sind knapp geworden. Lufthansa setzt auf der Strecke Frankfurt – Berlin sogar einen Jumbo ein und kann diesen zu exorbitanten Preisen vermarkten. Ob es einem Wettbewerber wie easyjet gelingt, erfolgreich in den innerdeutschen Flugbetrieb einzusteigen bleibt fraglich. Der Deutschlandverkehr ist überwiegend Geschäftsreiseverkehr und Businesstraveller brauchen Flexibilität. Termine ändern sich schnell und Tickets müssen flexibel sein. Ob diese Herausforderung mit einer „Internetairline“ mit restriktiver Tarifpolitik darstellbar ist, bleibt abzuwarten. 

Ein weiteres, großes Betätigungsfeld von airberlin war der Verkehr in die beliebtesten Ziele rund um das Mittelmeer. Reiseveranstalter suchen für ihr Sommerflugprogramm 2018 händeringend nach Alternativen. Die verbliebenen deutschen Urlaubsflieger wie TUIFLY oder CONDOR können die Lücke nicht füllen. Hier ist anzunehmen, das Airlines aus den Zielgebieten in die Bresche springen. Auch der Lufthansakonzern wird sich speziell mit EUROWINGS dem Thema „Urlaubsflug“ widmen.

Auf der Langstrecke war das Markenzeichen der airberlin, daß man direkt aus Deutschland zum Ziel kam. Hier zeichnet sich bereits ab, daß EUROWINGS die Lücke schließen wird. Wichtige Urlaubsziele mit entsprechendem Passagiervorlumen wie Punta Cana oder Cancun werden im Sommer 2018 mit Direktflügen ab München angeboten. Auch Fort Myers an der Westküste Floridas wird EUROWINGS direkt ab Deutschland bedienen.

Fazit:

Lufthansa und EUROWINGS sind jetzt, kurz nach der Ära airberlin die großen Gewinner. Ticketpreise müssen einen wirtschaftlichen Flugbetrieb garantieren. Wenn der Kranich jetzt nicht maßlos überzieht und vor allem an seinen Qualitätsansprüchen festhält, kann es durchaus zu einer Win/Win- Situation für Fluglinie und Passagiere werden.

Allerdings mehren sich die Zeichen, daß es im Lufthansa-Konzern in der Belegschaft knirscht. Offene Briefe kursieren, welche davon berichten, daß die unterschiedlichen Unternehmensairlines gegeneinander ausgespielt werden. Die österreichischen Mitarbeiter der neu gegründeten Eurowings Europe warnen die „airberliner“ vor einer Unterschrift im LH-Konzern. Kann es sein, daß der Kranich momentan hohe Ticketpreise bei gleichzeiting schlechten Arbeitsbedingungen mitnehmen will)

Tatsacge ist, das Produkt Flug muss wieder einen Wert haben. Wenn ein Tag Parken am Flughafen teurer ist als das Ticket stimmt etwas nicht. Hier sind die Marketingabteilungen gefragt.

Bleibt es aber dabei, dass auch künftig der niedrigste Preis das einzige Kriterium ist, welches zur Buchungsentscheidung führt, wird das Sterben der Airlines weitergehen. Spannend dabei ist nur die Frage: „Wer ist der nächste“

Fluglotsenstreiks in Frankreich angekündigt

Heute ist mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr in Frankreich zu rechnen. Wieder einmal haben mehrere Gewerkschaften angekündigt, das öffentliche Leben weitestgehend lahm zu legen.

Im Wesentlichen geht es gegen die geplante Arbeitsmarktreform des neuen Präsidenten Macron.
Der Ausstand soll bereits heute Abend beginnen und bis Mittwochmorgen dauern. Nicht nur im Bahn-, auch im Flugverkehr ist mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen. Nach Informationen von Eurocontrol haben mehrere Fluglotsengewerkschaften ihre Mitglieder aufgerufen, die Aktion zu unterstützen. Im September waren bei einem Streik mindestens 200 Flüge ausgefallen.

airberlin kündigt Ende des Flugbetriebs an

airberlin stellt Ende Oktober Flugbetrieb ein. airberlin hat die Mitarbeiter informiert, dass der Flugbetrieb zum 28.10.2017 spätestens eingestellt werden muss. „Ein eigenwirtschaftlicher Flugverkehr sei nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand nach dem 28.10.201 nicht mehr möglich“. Die ist die Einschätzung der Geschäftsleitung.

Allerdings kann dies auch schon früher passieren, wenn die Airline am Ende des Geldes angekommen ist. Betroffen wären dann alle Flüge, die unter AB-Flugnummer unterwegs. Sind.

Nicht betroffen ist der der sog Wet-Lease-Verkehr, dies sind die Flüge die airberlin zum Beispiel heute schon im Auftrag von Lufthansa/Germanwings abfliegt. Die Flüge tragen eine Germanwingsflugnummer mit dem Zusatz (operated by airberlin).

Unsere Kunden aben in den letzten Tagen immer noch airberlin-Tickets gekauft, die kurzfristig abgeflogen werden.
Nach dem Motte heute gebucht, morgen geflogen, da die Wettbewerber momentan alle erheblich teurer sind. Wir warnen jedoch vor dieser Vorgehensweise, man muss momentan davon ausgehen, dass täglich Schluss ein kann.