Der Lufthansa-Konzern und die Flugbegleitergewerkschaft UFO haben zu keiner Einigung gefunden. Noch im alten Jahr, am 30.12.2019 werden die bei UFO organisierten Flugbegleiter in den Arbeitskampf ziehen.
Vom 30.12.2019 um 00.00 h bis 01.01.2020 um 24.00 h wollen die Flugbegleiter streiken. Wie die Tagesschau berichtete, werden überwiegend innerdeutsche Flüge betroffen sein.
Germanwings trägt mit 30 Maschinen zum Flugbetrieb der EUROWINGS bei. Eine Übersicht der gestrichenen Flüge wurde auf der Seite von EUROWINGS bereits veröffentlicht.
Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft kommen nicht vorwärt. Auch die Schlichtung stockt. UFO droht mit neuen Streiks. An den Weihnachtsfeiertagen soll zwar Ruhe herrschen aber lt UFO kann danach jederzeit mit Streikaktionen gerechnet werden.
Auch in der Woche vor Weihnachten kommt Frankreich nicht zur Ruhe. Es wird heftig weiter gestreikt. Ein landeswiter Generalstreik am 17.12.2020 soll das Land wieder lahmlegen. Auch die Fluglotsen wurden wieder zur Arbeitsniederlegung aufgefordert.
Bei der Bahn SNCF wir der bereits seit 05.12.2019 ausgerufene Streik fortgesetzt. Auf den ICE/TGV Verbidnungen zwischen Deutschland und Frankreich ist weiter mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen.
Frankreich kommt nicht zur Ruhe, nach dem Generalstreik vergangene Woche geht es weiter. Nach wie vor geht es gegen die geplante Rentenreform von Präsident Macron.
Reisende müssen weiterhin mit Beeinträchtigungen und Ausfällen rechnen. Die Fluglotsen streiken seit gestern, der Ausstand soll bis morgen 06.00 h dauern. Die Fluggesellschaften wurden von den Behörden aufgefordert, ihre Flugprogramme für die Airports Paris-Charles de Gaulle und -Orly, Lyon, Marseille, Toulouse und Bordeaux zu reduzieren.
Mansche sprechen schon vom „schwarzen Donnerstag“. Frankreich rüstet sich für einen Generalstreik. Aller Räder sollen stillstehen, wenn es gegen die geplante Rentenreform von Präsident Macron geht.
Am 05.12.2019 werden viele Berufsgruppen nicht zur Arbeit erscheinen. Busse und Bahnen werden nicht zur Verfügung stehen. Ca 90 % der TGV-Züge werden ausfallen.
Besonders betroffen wird die Hauptstadt Paris sein. 11 der 16 U-Bahnlinien werden nicht verkehren. Etliche Metrostationen bleiben geschlossen und zwei Drittel aller Busse werden ausfallen. Es ist möglich, daß der Zutritt zu Sehenswürdigkeiten und Museen nicht möglich ist.
Der Streik ist „unbegrenzt“ angesetzt, deshalb müssen Reisende auch an den Folgetagen mit Einschränkungen rechnen. So werden u.a. die fluglotsen bis zum 07.12.2019 streiken.
Flugreisende müssen mit Annullierungen rechnen. Lufthansa informiert bereits über Beeinträchtigungen und Flugplananpassungen in der Zeit 05.12. – 07.12.2019.
An französichen Flughäfen will das Bodenpersonal die Arbeit niederlegen.
Der Bahnverkehr ist bereits sei Mittwoch Abgend massiv behindert. ICE-und TGV-Züge werden teilweise durch Intercityzüge ersetzt.
Auf Anweisung der Polizei dürfen Läden und Restaurants entlang der Demo-Route nicht öffnen. Es wird mit Ausschreitungen gerechnet. Erwartet werden die massivsten Proteste seit der Bewegung der „Gelbwesten“.
Der ADAC weist darauf hin, dass sich auch Banken, Post, Tankstellen, Werkstätten, Abschleppdienste am Streik beteiligen können
Mit Einschränkungen und Behinderungen ist am 25.11.2019 auf finnischen Flughäfen zu rechnen. Die Flughafenmitarbeiter wurden zum Streik aufgerufen. Betroffen sind die Bereiche Bodenabfertigung, Sicherheitskontrollen und Catering.
Mit Einschränkungen ist auch im öffentlichen Nahverkehr in Helsinki und im Schiffsverkehr zu rechnen.
Die Gewerkschaft UFO hat bei der Lufthansa-Kernmarke einen Streik am 07.11. und 08.11.2019 des Kabinenpersonals angekündigt. Der Ausstand soll 48 Stunden dauern.
Lufthansa prüft noch rechtliche Schritte um den Streik abzuwenden, bereitet sich aber mit einem Notflugplan auf diesen Arbeitskampf vor.
Passagiere sollten unbedingt aktuelle Kontaktdaten wie Mobilrufnr und Emailadresse in der Buchung oder im Miles & More-Profil hinterlegen um aktuelle Nachrichten zu empfangen.
Um Planungssicherheit zu gewährleisten lässt bietet Lufthansa bereits jetzt Umbuchungen an. Passagiere mit einem rein innderdeutschen Ticket können ihr Ticket auf eine Fahrkarte der Deutschen Bahn umtauschen.
Am Freitag, 25.10.2019 soll ein Generalstreik das öffentliche Leben lahm legen.
Da sich die Fluglotsen an dem Ausstand beteiligen wollen, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Auch das fliegende Personal von Alitalia sowie die Abfertigungsmitarbeiter an den Mailänder Flughäfen Linate und Malpensa wollen die Arbeit niederlegen.
Die Bahnen wollen bereits am Freitag um 21.00 h mit einem 24-stündigen Streik beginnen.
Autoreisende müssen damit rechnen, dass die Mautstellen an den Autobahnen bestreikt werden. Sind die Schranken offen, ist die Fahrt dennoch nicht gebührenfrei. Die Fahrzeuge werden elektronisch erfasst und mit und mit Nachforderungen ist zu rechnen. Auch die Seehäfen werden bestreikt, Reisende müssen mit Verzögerungen und Ausfällen im Fährverkehr rechnen
Die Strategie der Lufthansa, alle Flüge durchzuführen ist nicht aufgegangen. Ca 100 Flüge sind am Sonntag, 20.10.2019 ausgefallen.
Die Gewerkschaft UFO hat die Flugbegleiter zur Urabstimmung mit Frist bis 01.11.2019 aufgerufen. Danach könnte es zu längerfristigen Arbteisniederlegungen der Kabinencrews kommen.
update 20.10.2020:
der Streik bei den Konzerntöchtern wurde verlängert bis 24.00 h
Die Flugbegleiterhewerkschaft UFO ändert die Strategie. Der Streik bei Lufthansa am Sonntag, 20.10.2019 ist abgesagt, nachdem der Kranich eine Zusage von 2 % Erhöhung der Gehälter zugesagt hat.
Nun sind aber die Konzerntöchter an der Reihe. UFO hat die Flugbegleiter folgender Gesellschaften zum Streik aufgerufen:
Sonntag 20.10.2019 alle Abflüge an Deutschland von 05.00 h bis 11.00 h