Streikserie bei Londoner U-Bahn angekündigt

Städte- und Geschäftsreisende in London müssen sich in den nächsten Wochen auf mehrere Streiks bei der U-Bahn einstellen. Die Gewerkschaft der Zugführer, ASLFF, hat einen Ausstand von Dienstag, 26. Januar, 21.15 Uhr, bis Mittwoch, 27. Januar, 21.14 Uhr, angekündigt.

Weitere 24-Stunden-Streiks sollen am 15. Februar und 17. Februar jeweils um 21.15 Uhr beginnen. Die Gewerkschaften Unite und RMT haben ihre Mitglieder an denselben Tagen zu Streikaktionen aufgerufen.

Die RMT, die größte Bahngewerkschaft des Landes, hat zusätzlich eine Aktionswoche vom 7. bis 13. Februar angekündigt. Einmal mehr geht es bei den Streiks um die Arbeitsbedingungen der „Night Tube“, bei der der U-Bahnbetrieb freitags und samstags auf die Nachtstunden ausgedehnt werden soll. Eigentlich sollte der Nachtbetrieb bereits im September beginnen. Wegen der Proteste der Belegschaft wurde der Start jedoch auf dieses Jahr verschoben.

05. – 07.01.2016: Bahnstreik in Belgien

In Belgien kommt es vom heutigen 5. Januar, 22 Uhr, bis zum 7. Januar, 22 Uhr, zu einem Streik bei der Bahngesellschaft SNCB. Betroffen sind die Züge der ICE-Linie 79 (Brüssel – Frankfurt am Main) sowie der Thalys-Linie 80 (Paris – Essen). Am 5. Januar endet der ICE 10 zwischen Frankfurt und Brüssel bereits in Lüttich. Die Züge der ICE-Linie 79 verkehren am 6. und 7. Januar nur zwischen Frankfurt und Aachen, die planmäßigen Halte in Belgien entfallen. Bitte erkundigen Sie sich bezüglich der Bahnfahrten.

Januar 2016 – Bahnstreiks Belgien angekündigt

Gleich zu Beginn des Jahres werden im Bahnverkehr in Belgien von Streiks angekündigt. Die Gewerkschaften CSC-Transcom und CGSP haben ihre Mitglieder im Januar zu zwei Streikaktionen aufgerufen. Demnach sollen die belgische Bahngesellschaft SNCB und der Schienennetzbetreiber Infrabel am 6. und 7. Januar bestreikt werden. Ein weiterer Ausstand ist für die Zeit vom 21. bis 23 Januar angekündigt. Die Gewerkschaften wollen sich mit den Aktionen gegen eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wehren. Ob die Streiks auch Auswirkungen auf den internationalen Verkehr von und nach Deutschland haben, ist derzeit noch nicht bekannt.

03.12.2015 Generalstreik in Griechenland

Am Donnerstag, 03.12.2015 soll Griechenland wieder still stehen. Reisende müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Grund ist ein ganztägiger Generalstreik, zu dem die Gewerkschaften GSEE und ADEDY aufgerufen haben. Sie wollen damit gegen die Rentenpolitik der Regierung protestieren. Reisende sollten sich am Donnerstag unter anderem auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Zum Beispiel sollen laut Medienberichten die Busse, Straßenbahnen und die U-Bahn in Athen von 9 bis 21 Uhr bestreikt werden. Da sich auch die Seeleute dem Ausstand anschließen, ist mit Ausfällen im Fährverkehr zu rechnen. Urlauber sollten zudem davon ausgehen, dass staatliche Museen morgen geschlossen bleiben. Ob auch die Fluglotsen, wie beim letzten großen Generalstreik am 12. November, mitmachen, war bis Redaktionsschluss noch nicht klar

26.11.2015 Lufthansa-Flugbegleiter wieder zum Streik aufgerufen

Lufthansa kommt nicht zur Ruhe. Kunden der Lufthansa müssen sich erneut auf Flugausfälle einstellen. Wie die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mitteilte, hat sie ihre Mitglieder zunächst für Donnerstag und Freitag 26.11. + 27.11.2015  zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Ufo-Chef Nicoley Baublies sagte, es sei noch nicht entschieden, ob auf der Kurz-, Mittel- oder Langstrecke gestreikt werde.

Wird keine Einigkeit erzielt, soll es am Montag, 30.11.2015 mit dem Streik weitergehen.

24.11.2015 Fluglotesn in Italien kündigen Streik an

Nächsten Dienstag müssen sich Flugreisende in Italien auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Wie Eurocontrol informiert, wollen die Mitarbeiter der staatlichen Flugüberwachung ENAV am 24. November streiken. Der Ausstand soll von 13 bis 17 Uhr dauern. Nicht betroffen sind Überflüge, Interkontinentalflüge sowie Flüge von und zu den italienischen Inseln. Für die gleiche Zeit sind beim italienischen Verkehrsministerium auch Streiks des Bodenpersonals an den Flughäfen Rom-Fiumicino und -Ciampino, Venedig, Bari und Brindisi angemeldet.

30.11.2015 Streikankündigung ADRIA Airways

Die Piloten von Adria Airways haben für den 30. November einen Streik angekündigt. Der Ausstand soll morgens um 5 Uhr beginnen und bis Mitternacht dauern. Zusätzlich ist eine Versammlung vor dem Betriebszentrum der Airline am Flughafen Ljubljana geplant. Die Piloten wollen mit dem Streik Gehaltserhöhungen durchsetzen. Außerdem werfen sie der Unternehmensführung Verstöße gegen das Arbeitsrecht vor. Sollte der Streik wie geplant stattfinden, ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Das Star-Alliance-Mitglied fliegt in Deutschland unter anderem Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Berlin an.

12.11.2015: Streik Griechenland

Morgen müssen Reisende in Griechenland mit Einschränkungen rechnen. Die beiden großen Gewerkschaften haben zu einem ganztägigen Generalstreik im öffentlichen und privaten Bereich aufgerufen. Laut Eurocontrol wollen sich womöglich auch die Mitarbeiter der Flugüberwachung beteiligen. Mit welchen konkreten Auswirkungen man es zu tun haben wird, ist noch nicht klar. Erfahrungsgemäß muss jedoch mit Einschränkungen, zumindest im innergriechischen Verkehr, gerechnet werden. Urlauber sollten auch davon ausgehen, dass die staatlichen Museen morgen geschlossen bleiben. Mit Behinderungen durch Demonstrationen und Kundgebungen in großen Städten ist zu rechnen.

Arbeitsgericht Düsseldorf entscheidet gegen Flugbegleiter

update 1.11.2015 / 22:00 h

Das Düsseldorfer Arbeitsgericht hatte nach einer Anhörung die Streikmaßnahmen am Dienstag vorerst untersagt. Die Entscheidung bezieht sich allerdings nur auf Dienstag und den Standort Düsseldorf. Die Arbeitsrichter halten den Arbeitskampf für rechtswidrig, da die Gewerkschaft ihre Streikziele nicht hinreichend bestimmt formuliert habe. Es bleibe etwa unklar, ab welchem Mindestalter, nach welcher Wartezeit und für welchen Zeitraum die von der Gewerkschaft Ufo verlangten Versorgungsleistungen gewährt werden sollten.

 

Lufthansa und Flugbegleiter fechten auf dem Rücken der Passagiere den härtesten Arbeitskampf der Firmengeschichte aus. Mittlerweile sind Gerichte in Düsseldorf und Darmstadt mit den Kontrahenten beschäftigt. Aus Düsseldorf liegt die Meldung vor, dass das dort zuständige Arbeitsgericht den Streik für rechtswidrig erklärt hat. Anscheinend gilt dieser Richterspruch nur für Düsseldorf. Somit sind alle Flugbegleiter an der Homebase Düsseldorf – bis auf Weiteres – wieder zum Dienst aufgerufen. Da die Maschinen allerdings nicht mehr dort sind wo sie sein sollten, ist mit einer kurzfristigen Beruhigung der Lage nicht zu rechnen. Deshalb gilt nach wie vor:

Nicht betroffen sind:

Die Flüge von Lufthansa City Line, Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti, Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines. Die Flüge dieser Gesellschaften werden planmäßig durchgeführt.

Passagieren wird geraten:

  • hinterlegen Sie Ihre Mobiltelefonnr im Kundenprofil Ihrer Miles & More-Karte oder auf Lufthansa.com unter „meine Buchungen“, Lufthansa wird Passagiere zeitnah informieren
  • kontrollieren Sie den Flugstatus online

Links und Hilfe zum Thema: