Offensichtlich konnte in letzter Minute eine Einigung erzielt werden. Die Lufthansa-Flugbegleiter werden nicht streiken.
Hier die Erklärung der Gewerkschaft UFO
Offensichtlich konnte in letzter Minute eine Einigung erzielt werden. Die Lufthansa-Flugbegleiter werden nicht streiken.
Hier die Erklärung der Gewerkschaft UFO
Lufthansa kommt nicht zur Ruhe. Kunden der Lufthansa müssen sich erneut auf Flugausfälle einstellen. Wie die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo mitteilte, hat sie ihre Mitglieder zunächst für Donnerstag und Freitag 26.11. + 27.11.2015 zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Ufo-Chef Nicoley Baublies sagte, es sei noch nicht entschieden, ob auf der Kurz-, Mittel- oder Langstrecke gestreikt werde.
Wird keine Einigkeit erzielt, soll es am Montag, 30.11.2015 mit dem Streik weitergehen.
Nächsten Dienstag müssen sich Flugreisende in Italien auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Wie Eurocontrol informiert, wollen die Mitarbeiter der staatlichen Flugüberwachung ENAV am 24. November streiken. Der Ausstand soll von 13 bis 17 Uhr dauern. Nicht betroffen sind Überflüge, Interkontinentalflüge sowie Flüge von und zu den italienischen Inseln. Für die gleiche Zeit sind beim italienischen Verkehrsministerium auch Streiks des Bodenpersonals an den Flughäfen Rom-Fiumicino und -Ciampino, Venedig, Bari und Brindisi angemeldet.
Die Piloten von Adria Airways haben für den 30. November einen Streik angekündigt. Der Ausstand soll morgens um 5 Uhr beginnen und bis Mitternacht dauern. Zusätzlich ist eine Versammlung vor dem Betriebszentrum der Airline am Flughafen Ljubljana geplant. Die Piloten wollen mit dem Streik Gehaltserhöhungen durchsetzen. Außerdem werfen sie der Unternehmensführung Verstöße gegen das Arbeitsrecht vor. Sollte der Streik wie geplant stattfinden, ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Das Star-Alliance-Mitglied fliegt in Deutschland unter anderem Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Berlin an.
Morgen müssen Reisende in Griechenland mit Einschränkungen rechnen. Die beiden großen Gewerkschaften haben zu einem ganztägigen Generalstreik im öffentlichen und privaten Bereich aufgerufen. Laut Eurocontrol wollen sich womöglich auch die Mitarbeiter der Flugüberwachung beteiligen. Mit welchen konkreten Auswirkungen man es zu tun haben wird, ist noch nicht klar. Erfahrungsgemäß muss jedoch mit Einschränkungen, zumindest im innergriechischen Verkehr, gerechnet werden. Urlauber sollten auch davon ausgehen, dass die staatlichen Museen morgen geschlossen bleiben. Mit Behinderungen durch Demonstrationen und Kundgebungen in großen Städten ist zu rechnen.
update 1.11.2015 / 22:00 h
Das Düsseldorfer Arbeitsgericht hatte nach einer Anhörung die Streikmaßnahmen am Dienstag vorerst untersagt. Die Entscheidung bezieht sich allerdings nur auf Dienstag und den Standort Düsseldorf. Die Arbeitsrichter halten den Arbeitskampf für rechtswidrig, da die Gewerkschaft ihre Streikziele nicht hinreichend bestimmt formuliert habe. Es bleibe etwa unklar, ab welchem Mindestalter, nach welcher Wartezeit und für welchen Zeitraum die von der Gewerkschaft Ufo verlangten Versorgungsleistungen gewährt werden sollten.
Lufthansa und Flugbegleiter fechten auf dem Rücken der Passagiere den härtesten Arbeitskampf der Firmengeschichte aus. Mittlerweile sind Gerichte in Düsseldorf und Darmstadt mit den Kontrahenten beschäftigt. Aus Düsseldorf liegt die Meldung vor, dass das dort zuständige Arbeitsgericht den Streik für rechtswidrig erklärt hat. Anscheinend gilt dieser Richterspruch nur für Düsseldorf. Somit sind alle Flugbegleiter an der Homebase Düsseldorf – bis auf Weiteres – wieder zum Dienst aufgerufen. Da die Maschinen allerdings nicht mehr dort sind wo sie sein sollten, ist mit einer kurzfristigen Beruhigung der Lage nicht zu rechnen. Deshalb gilt nach wie vor:
Nicht betroffen sind:
Die Flüge von Lufthansa City Line, Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti, Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines. Die Flüge dieser Gesellschaften werden planmäßig durchgeführt.
Passagieren wird geraten:
Links und Hilfe zum Thema:
Wieder sind die Kabinenbesatzungen an den drei „Großsstandorten“ Frankfurt, Düsseldorf und München zum Streik aufgefrufen. Betroffen ist die gesamte Flotte (Kurz- und Langstreckenmuster)
Nicht betroffen sind:
Die Flüge von Lufthansa City Line, Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti, Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines. Die Flüge dieser Gesellschaften werden planmäßig durchgeführt.
Passagieren wird geraten:
Links und Hilfe zum Thema:
An den Standorten Frankfurt und Düsseldorf von 04:30 bis 23:00 auf der gesamten Flotte (Kurz- und Langstreckenmuster)
Am Standort München (MUC), in der Zeit von: 04:30 bis 24:00 Uhr, auf der gesamten Flotte (Kurz- und Langstreckenmuster).
Passagieren wird geraten:
Links und Hilfe zum Thema:
Die Flugbegleiter der Lufthansa setzen ihren Streik am Samstag am Drehkreuz Frankfurt und in Düsseldorf fort. Sie seien von 6 Uhr bis 23 Uhr zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Ufo am Freitag in Frankfurt mit. In Düsseldorf sollen – anders als in Frankfurt – auch Langstrecken-Verbindungen betroffen sein.
In Frankfurt sollen Langstreckenflieger aber abheben können und eventuell am Freitag in Frankfurt gestrandete Transit-Passagiere an ihre Übersee-Zielorte bringen. Keine Streiks gibt es weiterhin in München.
Für den Sonntag hat Ufo eine bundesweite Pause des Ausstands ausgerufen, weil an diesem Tag viele Privatreisende unterwegs seien.
Nicht betroffen sind die Flüge von Lufthansa City Line, Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti, Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines. Die Flüge dieser Gesellschaften werden planmäßig durchgeführt.
Passagieren wird geraten:
Links und Hilfe zum Thema:
update 06.11.2015 um 09:40 h
update 06.11.2015 um 08:30 h